Frühlingserwachen in Westend am 26. und 27. Mai 2018

Die Junge Bühne ist wieder dabei mit folgendem Programm ...

Samstag 26.05.18

12:15 – 12:45 / X-Act Tanzschule
15:00 – 15:40 / Chor + Orch. Sophie-Charlotte-Gymnasium
16:10 – 16:50 / Heinz-Berggruen-Gymnasium Big Band
17:15 – 17:45 / Chor + Band Peter-Ustinov-ISS
19:00 – 22:00 / EB Davis & the Superband

Sonntag 27.05.18

12:00 – 12:30 / Irish Dance der Tap Connection
12:30 – 13:00 / Tanzschule Finck
15:00 – 15.30 / MF-Diskant-Charlottenburg
15:50 – 16:20 / Groove Lab
16:35 – 17:05 / Susie’s Soul Singers
17:20 – 17:50 / Folkcafé Lietzensee
18:15 – 20:00 / Rupert’s Kitchen Orchestra

 

Der Zirkus ist in der Stadt!

"Ein Clown, der mit einem Zirkus in die Stadt kommt, bringt mehr Gesundheit als eine Karawane vollgepackt mit Medikamenten." – Thomas Sydenham

Lust auf eines der schönsten Stadtteilfeste Berlins? Das Frühlingsfest in Charlottenburg-Westend vom 26. - 27. Mai 2018 unter der Schirmherrschaft von Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz gehört inzwischen zu den Mailights der Stadt.

Highlights am Abend …

Zu den - musikalischen - Highlights gehören Eb Davis & The Superband (Sa, ab 19 Uhr). Als Mitglied der Drifters kam der Blues- und Soulsänger EB Davis aus Arkansas nach Europa. Hier gründete er in den 90er Jahren seine Superband, mit der er inzwischen auf mehr als 7.000 Konzerte in über 60 Ländern zurückblickt. Und bei aller Verbundenheit mit den Wurzeln des Blues spannt er mittlerweile den musikalischen Bogen über den Rock’n’Roll bis hin zum Soul.

"Lass die Sonne rein!" ist der ultimative Frühlingssong von Berlins verrücktester Band, Rupert‘s Kitchen Orchestra (So, ab 18 Uhr). Mit unbedingter Leidenschaft, einer gesunden Portion Selbstironie und einem Riesensack Spaß feuern sie eine furiose mitreißende Bühnenshow ab. Und irgendwie kennt sie jeder, sie haben wohl schon jede mögliche Straßenecke oder Verkehrsinsel Berlins bespielt - ob samstags am Hackeschen Markt oder sonntags im Mauerpark. Mit Funk in den Füßen und Soul in der Seele erfreut die Straßenmusikformation seit Jahren die Körper und Herzen der Welt. Hauptsache es groovt und das Tanzbein zuckt!

Straßenkunst …

Aber was wäre ein Straßenfest ohne Streetacts? Aus Frankreich kommt Gilbert, le Saltimbanque de Paradis, einer der letzten Vetreter jener fast ausgestorbenen Spezies von Artisten, die mit ihren sensationellen und auch kuriosen Darbietungen auf der Straße das Publikum in ihren Bann zogen. Er fasziniert das Publikum mit Zaubertricks und komischen Nummern, begleitet von der kleinen imaginären Flohdame Fifine, die mit waghalsigem Salto von einem hohen Turm ins Wasserbecken springt. Und niemand speit so großartige Feuerfontänen wie Gilbert, der einst vor dem Pariser Centre Pompidou die Straßenartistenszene organisierte und schon mit vielen Großen dieser Welt wie Audrey Hepburn, Anthony Perkins oder den Bee Gees gearbeitet hat.

Kinderprogramm …

Alle Besucher unter Schwertmaß werden von Luginsland und seinen verzaubernden Märchen und märchenhaftem Zaubern (Sa und So, ganztägig) begeistert sein.

Jedes Kind träumt vom Zirkus und die Eltern spielen gerne mit. Wer hat nicht Lust, auf einem Einrad zu fahren, auf Stelzen zu laufen oder auf einer Kugel zu balancieren? Beim Mitmachzirkus Zirkusträume (Sa und So, ganztägig) helfen Artisten und Artistenschüler, Teller zu drehen oder Jonglieren zu probieren.

und Kunsthandwerk in Hülle und Fülle …

Last but not least verwandelt sich die Preußenallee wieder in eine lebendige Kunstmeile. Töpfer, Maler, Buntpapier- und Gürtelmacher, Mode- und Schmuckdesigner stellen hier ihre Produkte aus, lassen sich bei der Arbeit über die Schulter schauen und verkaufen ihre selbst gefertigten Kunst-Stücke an Ort und Stelle. Genau das Richtige, um sich rundherum auszustatten, denn ob praktisch-schön, überraschend-edel oder überflüssig-genial - sie haben immer eines gemeinsam: Sie sind originell - und - original!

Einige Beispiele: Der Gürtelmacher, der Schnallen und Gürtelband aus Vollrindleder den letzten Schliff gibt, Hüte und Kappen von "gut bedacht", Bilder, die eine Wohnung erst zu einem Zuhause machen, Schalen und Trinkbecher aus Glas von einer Glasmalerin, die sympathische Bilder auf runde Formen bannt, ein Holzhandwerker, der Buchstaben in verschiedenen Größen herstellt, zwei Töpfer, die nicht ganz alltägliche Skulpturen und Gefäße modellieren und sich Kunstopfer nennen sowie eine Keramikern, die feinstes weißes Porzellan herstellt, eine Malerin, die leuchtende Farben auf Holz aufbringt oder ein Maler-Ehepaar, das wunderschöne Landschaften lebendig werden lässt, eine Buntpapiermacherin, die sich der traditionellen Buntpapierherstellung mit modernen Mustern verschrieben hat: „Ich produziere in Kleinserien Reise- und Notizhefte, Hüllen und Schachteln sowie Kartonagen, Briefumschläge und Buntpapier, sagt sie und ist froh dabei.

Und wem das alles noch nicht reicht - bitte schön: Man kann das Frühlingsfest nämlich auch gut mit einem Spaziergang zum nahegelegenen Teufelsberg verbinden.